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Ausbildung geschafft! Das HBW gratuliert

Allen Grund stolz auf sich zu sein haben die frischgebackenen Heilerziehungspfleger*innen Michelle Sohn, Fabienne Schmidt, Clara Schenk, Saskia Ossig und Leif Wegermann. Nach erfolgreicher Abschlussprüfung haben sie ihr Zeugnis nun in der Tasche. „Drei Jahre lang standet ihr mit einem Bein in der Schule, mit dem anderen mitten in der Praxis – das ist nicht einfach!“, honorierte Andreas Lamsfuß, Gesamtleiter der HBW Haus für Menschen mit Behinderung Wiehl GmbH, die Leistung seiner jungen Kollegen. Und auch das HBW, in dem die fünf jungen Leute ihre Ausbildung absolvierten, hat Grund zur Freude, bleiben doch vier der fünf Absolventen ihrer Ausbildungsstätte treu und verstärken ab sofort das interdisziplinäre Betreuungsteam des HBW.

Michelle Sohn absolvierte ihre Ausbildung im HBW-Wohnhaus „Haus am Park“ in Waldbröl und wechselt nun ins „Haus Am Konradsberg“. Hier erlernte auch Fabienne Schmidt ihren Beruf und wird ihn zukünftig weiterhin hier ausüben. Clara Schenk arbeitet nach ihrer Ausbildung weiter im „Haus Nümbrecht“ und Saskia Ossig bleibt dem Haus „Arche Noah“ auch nach bestandener Prüfung erhalten. Leif Wegermann schließt eine weitere Ausbildung an.

Die Abschlussfeier war für die ehemaligen HBW-Azubis ein unverhofftes Heimspiel. Denn mit dem BZG Gähnfeld konnte das HBW einen Saal zur Verfügung stellen, der groß genug ist, um Corona-bedingte Sicherheitsabstände einzuhalten. Ausrichter der Feierlichkeiten für den diesjährigen Abschlussjahrgang war die Fachschule IWK Waldbröl, in der die angehenden Heilerziehungspfleger den schulischen Teil ihrer Ausbildung absolvierten.

Auch in diesem Jahr bildet das HBW wieder aus. Bewerbungen für den Ausbildungsstart 2020 und 2021 werden gerne noch entgegengenommen.

"Kunst trifft Corona" im Haus Am Konradsberg

Im „Haus Am Konradsberg“ setzen sich die Bewohner seit einigen Wochen kreativ mit dem Thema „Corona-Virus“ auseinander. Nach und nach entstehen so ganz verschiedene künstlerische Objekte, die die Flure des Hauses zieren. Sie regen zum Nachdenken an, sorgen aber gleichzeitig für weitere bunte Farbtupfer im Haus – so wie diese neuesten Werke.

Besuch vom Bürgermeisterkandidaten

Unterwegs, um Land und Leute kennenzulernen – das ist der unabhängige Bürgermeisterkandidat Achim Bursche derzeit in Waldbröl. Und zu der Stadt und ihren „Leuten“ gehört seit 2015 auch eine Zweigstelle der HBW Haus für Menschen mit Behinderung Wiehl GmbH. 13 Klienten aus Waldbröl, Nümbrecht und Windeck betreut Christopher Mack gemeinsam mit seinem vierköpfigen Team von hier aus ambulant. Ziel der ambulant betreuten Wohnformen ist es dabei, Menschen mit ihren behinderungsbedingten Einschränkungen ein möglichst selbstständiges Leben zu ermöglichen. Art und Umfang der Begleitung orientieren sich dabei an den persönlichen Bedürfnissen und Fähigkeiten der Klienten.

Um mehr über die Arbeit des HBW in Waldbröl zu erfahren, stattete der Bürgermeisterkandidat der Zweigstelle kürzlich einen Besuch ab. Christopher Mack berichtete von der alltäglichen Arbeit mit den Klienten, aber auch den besonderen Herausforderungen, die die Umsetzung des BTHG oder die Corona-Krise für die HBW-Mitarbeiter bereithalten. Über eine Stunde Zeit nahm sich Achim Bursche, um mehr über das HBW und seinen Träger, den Verein zur Förderung und Betreuung behinderter Kinder Oberbergischer Kreis e.V., zu erfahren.

Dabei interessierte ihn besonders, was sich die Angehörigen des HBW vom zukünftigen Bürgermeister Waldbröls wünschen. „Die Schaffung von zentrumsnahen, bezahlbaren Wohnraum ist uns ein Anliegen. Und natürlich haben wir immer Interesse daran, uns mit vielen Akteuren in der Stadt zu vernetzen, sodass die Inklusion voranschreiten kann“, erklärte Christopher Mack. Inklusion und ein gutes Miteinander in Waldbröl – das sind auch Themen, die dem Bürgermeisterkandidaten am Herzen liegen. „Wenn es da einmal klemmen sollte, würde meine Tür immer für Sie offen stehen“, lud Bursche im Falle eines Wahlsieges zu einem engen Austausch ein.

Impressionen aus den Wohnhäusern des HBW - Heute: Haus Am Konradsberg

Was macht mir Angst in dieser Zeit, was schenkt mir Zuversicht und Freude? Im „Haus Am Konradsberg“ haben die Bewohner ihre Gedanken, Sorgen aber auch das, was ihnen in Zeiten von Corona Freude bereitet, mit Hilfe der Mitarbeiter auf Papier gebracht. Und sie haben damit begonnen, sich kreativ mit der Situation auseinanderzusetzen. Alle Gruppen sind eingeladen, Objekte zu gestalten – wobei der Fantasie keine Grenzen gesetzt sind. Die ersten Gedichte, Skulpturen und Collagen zieren bereits den Flur des Hauses und regen zum Nachdenken an. 

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