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Hier gibt es Neuigkeiten rund um unsere Veranstaltungen und Aktivitäten

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„Dolce Vita“ auf dem Konradsberg

 Wer in seinem Leben viel gearbeitet hat, darf es sich in der Rente ruhigen Gewissens gut gehen lassen. Das gilt auch für die Rentner in den Wohnhäusern der HBW GmbH. Und was gehört zu einem schönen Leben? Natürlich gutes Essen. Das weiß man auch im Haus Am Konradsberg, wo die Mitarbeiter mehrmals im Jahr den hauseigenen Backes anfeuern, um mit den Besuchern der Tagesbetreuung gemeinsame Backaktionen durchzuführen. Nun war es wieder so weit. Schon um 8 Uhr morgens wurde der Backes angefeuert, damit pünktlich zum Mittag frische Pizza auf dem Tisch steht. Beim Vorbereiten der Teiglinge packten die Rentner fleißig mit an, das Fachwissen steuerten die Mitarbeiter bei: „Den Teig darf man auf keinen Fall mit dem Nudelholz ausrollen. Dann wird die Pizza nicht locker“, lautete beispielsweise ein Tipp.Pizza Tonno, Hawaii und Salami – was in den Ofen geschoben wurde, bestimmten die Rentner selbst. Auch gewagtere Kreationen, zum Beispiel mit Schinken und Camembert, fanden reißenden Absatz. Und das nicht nur bei den Bewohnern. Auch die Mitarbeiter aus den anderen Standorten des HBW kommen gerne vorbei, wenn auf dem Konradsberg der Backes angeschmissen wird und man das süße Leben – „la dolce Vita“ – gemeinsam genießt. 

Bewegende Begegnungen und getanzte Vielfalt

Wie Menschen mit und ohne Handicap, Rollstuhlfahrer und Nicht-Rollstuhlfahrer, Kinder und Senioren zu einer Tanzgruppe verschmelzen, konnte man am Samstag, 21. Juli, im Begegnungszentrum Gähnfeld des Vereins zur Förderung und Betreuung behinderter Kinder Oberbergischer Kreis erleben. Zu der inklusiven und generationenübergreifenden Veranstaltung hatten das Tanzstudio euMotions und die HBW Haus für Menschen mit Behinderung GmbH eingeladen. 

Neben Bewohnern des HBW folgten auch andere Interessierte der Einladung, sodass Tanzpädagogin Hiltrud Grübling Teilnehmer zwischen sieben und 83 Jahren, mit und ohne Handicap, begrüßen konnte. Die Veranstaltung stand unter dem Motto „Sommer, Sonne, Sand und Mee(h)r“. Gemeinsam setzten die Teilnehmer ihre Vorstellungen von Sommer und Urlaub tänzerisch um. „Ich habe den Teilnehmern bewusst viel Raum gelassen, um die eigenen Gefühle auszudrücken“, so die Tanzpädagogin. Anfängliche Hemmungen gab es dabei nicht. „Zwischen den Kindern, die am Projekt teilgenommen haben, und den Menschen mit Behinderung bestanden überhaupt keine Berührungsängste. Alle haben sich sofort füreinander und für den Tanz geöffnet“, beschrieb Grübling den Erfolg des Projekts.

Dieses fand sein Finale in einem Abschlusstanz, der kurzerhand vor den Menschen aufgeführt wurde, die sich mittlerweile im Begegnungszentrum eingefunden hatten, um die Teilnehmer abzuholen. „Jung und Alt, Menschen mit und ohne Handicap so glücklich gemeinsam tanzen zu sehen, war für alle sehr bewegend“, fand auch die Tanzpädagogin. Und so soll das „Sommertanz-Projekt“ nicht das letzte seiner Art gewesen sein: „Wir arbeiten an einer Fortsetzung“, verriet Hiltrud Grübling und lud alle Interessierten zum Mitmachen ein.Kontakt: 02296/900 33 76.

Rückepferde rücken wieder an

Auch dieses Jahr am 13. September zeigt Frank Brinkmann mit seinem Hengst Nalou den Bewohnern und Gästen des Hauses am Konradsberg sein Können im Holzrücken. 

Mit Witz, Charme und viel Herzlichkeit

 Wiehl – Clownin Pabla besuchte die Tagesbetreuung im Haus Am Konradsberg – Für die Rentnerinnen und Rentner war der Auftritt der Künstlerin aus Argentinien eine gelungene Überraschung. Rote Clownsnase, grüngelb gemusterte Socken und knallrote Hosenträger: Am Mittwoch, 17. Juli, konnten sich die Rentnerinnen und Rentner in der Tagesbetreuung im Haus Am Konradsberg über einen ganz besonderen Gast freuen. Clownin Pabla kam zu Besuch und dies für die Rentnerinnen und Rentner völlig überraschend. Umso größer war das Staunen, als Pabla plötzlich ihre rote Clownsnase von außen an die Fensterscheibe drückte und riesengroß die Freude, als klar wurde: „Dieser Überraschungsgast will wirklich zu uns!“Eine volle Stunde nahm sich die lebenslustige Clownin Zeit, um ihre Späße mit den Senioren zu treiben und auf jeden einzelnen ihrer Zuschauer einzugehen. Es wurde getanzt, gesungen und natürlich ganz viel herumgealbert. Dabei bewies die Clownin, dass es keiner Worte bedarf, um lustig zu sein. Denn in ihrer Rolle als Spaßmacherin spricht die Künstlerin nicht, sondern verlässt sich allein auf Mimik und Gestik – und schaffte es so, den Rentnerinnen und Rentnern wahre Lachsalven zu entlocken.„Schön, wenn man so aus vollem Herzen lachen kann“, fand eine Seniorin und ein anderer war der Meinung: „Die könnte jeden Tag kommen!“. Klar also, dass das Angebot, Erinnerungsfotos mit der Clownin zu machen, gerne angenommen wurde. Am meisten Freude bereitete Pabla, die in Argentinien lebt, aber ihrer Schwester, die im BeWo betreut wird. Auch für sie war der Auftritt eine Überraschung, die sie gemeinsam mit den Rentnerinnen und Rentnern in vollen Zügen genoss. 

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