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Inklusive Ferienbetreuung bot Spaß und Spannung in den Herbstferien

Die Betreuung von Schulkindern mit einer geistigen Beeinträchtigung stellt viele Eltern in den Schulferien vor große Herausforderungen. Hier schaffen die „Offenen Angebote“ des Vereins zur Förderung und Betreuung behinderter Kinder Oberbergischer Kreis e.V. eine wichtige Entlastung: Sie bieten in den Oster-, Sommer- und Herbstferien eine Ferienbetreuung für Kinder sowohl mit als auch ohne Behinderung an.

Auch in der zweiten Woche der vergangenen Herbstferien fand die Ferienbetreuung statt. Sieben Kinder zwischen neun und 13 Jahren mit verschiedenen Handicaps trafen sich im Begegnungszentrum des Vereins in Oberbantenberg, um gemeinsam mit den drei Betreuerinnen zu spielen, zu basteln und eine spannende Zeit zu verbringen. Mittags kochte sich die gemischte Gruppe ihr Essen selbst und hatte auch dabei viel Spaß miteinander. Einziger Wermutstropfen: Aufgrund der Corona-Pandemie fiel der Ausflug, der sonst zu jeder Ferienbetreuung gehört, aus. „Aber wir sind glücklich, dass die Ferienbetreuung in diesem Corona-Jahr überhaupt stattfinden konnte. Ein großer Dank gilt den Betreuerinnen, die es unter diesen Bedingungen geschafft haben, eine Woche voller Spaß und Spannung für die Kinder auf die Beine zu stellen“, so Melanie Frackenpohl, Leiterin der „Offenen Angebote“.

Zu den „Offenen Angeboten“ des Vereins zur Förderung und Betreuung behinderter Kinder Oberbergischer Kreis gehört der FamilienUnterstützende Dienst (FUD) sowie das inklusive Reiseangebot „Viel-Falter-Reisen“. Der FUD bietet auch außerhalb der Ferien Gruppenangebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit, und ohne Behinderung. Es werden Ausflüge unternommen, gekocht und gekegelt. Auch eine Einzelbetreuung von Menschen mit Beeinträchtigung ist möglich: Die Mitarbeiter des FUD unternehmen etwas mit dem Menschen mit Handicap oder betreuen ihn zu Hause, sodass auch die pflegenden Angehörigen Freiräume im Alltag gewinnen. Die „Viel-Falter-Reisen“ richten sich wie die Ferienbetreuung an Menschen mit und ohne Beeinträchtigung und machen so das entspannte Reisen für alle Menschen möglich. Denn niemand muss sich um den Transfer, die Betreuung oder die Unterkunft Gedanken machen – all dies organisiert „Viel-Falter-Reisen“.

2021 soll das Angebot der Ferienbetreuung weiter ausgebaut werden: Statt jeweils einer Woche in den Herbst- und Osterferien soll die Betreuung in den kompletten Ferien stattfinden. Das Angebot in den Sommerferien wird von zwei auf drei Wochen ausgebaut. „Eltern können ihre Kinder wochenweise anmelden und sich so den Zeitraum aussuchen, der am besten in ihre persönliche Planung passt“, so Frackenpohl. Bei vorhandenen Pflegegraden kann die Betreuung über die Pflegekasse finanziert werden. Zu Möglichkeiten der Finanzierung und den vielfältigen Möglichkeiten der „Offenen Angebote“ für Menschen mit Behinderung und ihre Familien berät Melanie Frackenpohl gerne (Tel.: 02261/60 69 645, E-Mail: mfrackenpohl(at)fub-verein.de, www.fub-verein.de/offene-angebote.html).

Viel-Falter-Reisen: Jetzt für 2021 anmelden

„Jeder Mensch sollte in den Urlaub fahren können“ – dieser einfache Grundsatz steckt hinter dem touristischen Reiseangebot „Viel-Falter-Reisen“ des Vereins zur Förderung und Betreuung behinderter Kinder Oberbergischer Kreis. Die angebotenen Reisen eignen sich deshalb insbesondere auch für Menschen mit Handicap. Sie müssen sich weder um den Transfer, noch die Betreuung oder die Unterkunft Gedanken machen: An- und Abreise organisiert „Viel-Falter-Reisen“, die Reisen finden in Kleingruppen statt und werden von erfahrenen Betreuern begleitet. Die Unterkünfte werden eigens nach den Bedürfnissen der Reisenden ausgewählt. „Ich berate gerne zu einem geeigneten Urlaubsziel und kläre in einem persönlichen Gespräch über Möglichkeiten der Kostenerstattung auf“, so Melanie Frackenpohl von „Viel-Falter-Reisen“. Zu den Reisen können sich alle interessierten Erwachsenen mit und ohne Beeinträchtigung anmelden.

Nachdem das Angebot 2017 startete, wuchs die Teilnehmerzahl stetig. Dann brach die Corona-Pandemie aus und der Vereinsvorstand entschied sich bereits im Frühjahr 2020, alle für dieses Jahr geplante Reisen abzusagen. So wurde für Planungssicherheit gesorgt, vor allem aber der Verantwortung für die Gesundheit der Reisenden Rechnung getragen.


Immer vorausgesetzt, dass es die aktuelle Corona-Lage zulässt, sollen die Reisen in 2021 jedoch nachgeholt werden – wie für 2020 geplant und im Reisekatalog für das Jahr 2020 beschrieben. Lediglich die Reisedaten ändern sich zur Vorjahresplanung. Der Katalog und die Reisedaten können unter www.fub-verein.de/offene-angebote.html eingesehen werden oder bei Melanie Frackenpohl unter Tel.: 02261/ 6069 – 645 oder E-Mail: mfrackenpohl(at)fub-verein.de angefordert werden. Mit der Reise nach Bad Bevensen in der Lüneburger Heide ist gegenüber 2020 außerdem ein neues Reiseangebot hinzugekommen. Auch dazu erhält man Informationen unter www.fub-verein.de/offene-angebote.html oder direkt bei Frau Frackenpohl. Anmeldungen für die Reisen werden ab sofort entgegengenommen.


Reisedaten 2021 als PDF hier herunterladen.
 

Förderzusage für die „KreativWerkstatt TANZ inklusiv“

„Sonnige Grüße“ in Form von Sonnenblumen brachte die Sozialstiftung der Kreissparkasse Köln heute zum HBW. Die HBW Haus für Menschen mit Behinderung Wiehl GmbH hatte sich im Frühjahr um eine Förderung für das Projekt „KreativWerkstatt TANZ inklusiv“ beworben und eine Förderzusage erhalten. Einer Durchführung des Tanzprojekts für Menschen mit und ohne Behinderung jeden Alters hätte damit nichts mehr im Wege gestanden – wäre die Corona-Pandemie nicht ausgebrochen und hätte das Leben, wie man es im HBW kannte, grundlegend verändert.

Coronabedingt musste auch die Sozialstiftung der Kreissparkasse Köln die sonst übliche offizielle Fördermittelübergabe absagen. Stattdessen besuchten Christian Brand, Geschäftsführer der Sozialstiftung, und Stiftungsmanagerin Sonja Weber alle Einrichtungen, die in 2020 eine Förderzusage erhielten, einzeln. Im HBW wurden sie von Geschäftsführer Jens Kämper und der Tanzpädagogin Hiltrud Grübling, verantwortlich für die Konzeptentwicklung und Durchführung der „KreativWerkstatt TANZ inklusiv“, empfangen. Sie stellte das Projekt für die Besucher vor: Die Tanzwerkstatt sollte eigentlich von August bis Oktober im HBW-Wohnhaus „Haus Am Konradsberg“ stattfinden und offen für alle Tanzinteressierten, egal welchen Alters und ob mit oder ohne Behinderung, sein. „Im Vordergrund steht der Inklusionsgedanke. Tanzinteressierte mit unterschiedlichen Voraussetzungen und Ambitionen und einem gemeinsamen Interesse treten durch Bewegung und Tanz miteinander in Beziehung“, erklärte Hiltrud Grübling.

Da das Projekt aufgrund der Corona-Pandemie noch nicht durchgeführt werden konnte, war die Erleichterung groß, als die Vertreter der Sozialstiftung zusagten, dass die Fördergelder auch zu einem späteren Zeitpunkt abgerufen werden können. Als Dankeschön überreichte Hiltrud Grübling Fotos von HBW-Bewohnern, die sich bereits sehr auf die „KreativWerkstatt TANZ“ freuen. Christian Brand dankte Jens Kämper und Hiltrud Grübling für ihr Engagement für Menschen mit Behinderung – und gemeinsam hofften alle, dass die „KreativWerkstatt TANZ inklusiv“ bald endlich starten kann.
 

Das Rezept des Monats

 Was kochen wir denn heute ... ? Für alle, die sich diese Frage auch häufiger stellen, präsentieren wir einmal im Monat ein Rezept aus dem HBW – zum Nachkochen für unsere Bewohnerinnen und Bewohner, Klientinnen und Klienten sowie alle Leckermäulchen. Die Pasta mit Kirschtomaten und Rucola schmeckt den Bewohnerinnen und Bewohnern im Wohnhaus „Am Konradsberg“ sowohl während der letzten warmen Tage im Spätsommer als auch bei herbstlichen Temperaturen. Vielen Dank an Sylvia Heinrich für das Rezept – und viel Spaß beim Nachkochen!

Hier gibt es das Rezept als PDF.
 

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