NEWS

Hier gibt es Neuigkeiten rund um unsere Veranstaltungen und Aktivitäten

Archive

Erster „HBW-Kiosk“ im Haus Am Konradsberg eröffnet

Was gab es als Kind Schöneres, als mit einer Mark in der Hand zum Kiosk zu laufen und sich eine bunte Tüte Süßigkeiten zu kaufen? Daran können sich auch die Bewohner im „Haus Am Konradsberg“ noch gut erinnern – und haben nun die Gelegenheit, diese Kindheitserinnerung neu aufleben zu lassen. Denn dank des Einsatzes von Ehrenamtler Peter Schmidt hat das HBW-Wohnhaus nun einen eigenen Kiosk!

Die Idee, den zumeist älteren Bewohnern mit einem Kiosk das Einkaufen im eigenen Haus zu ermöglichen, hatten die Mitarbeiter des Hauses schon lange. Durch die Corona-Krise bekam das Thema dann noch mal eine ganz neue Brisanz: Um die Bewohner vor einer Ansteckung mit dem Virus zu schützen, mussten Kontakte nach außen weitestgehend eingeschränkt werden, Einkaufstouren der Bewohner mit Mitarbeitern oder Angehörigen mussten ausfallen. „Natürlich konnten wir den Bewohnern das mitbringen, was sie gerne haben wollten. Aber einfach mal selber stöbern und vor Ort aussuchen, was man kaufen will – das ging leider oft nicht“, sagt Kristin Soest, Mitarbeiterin der Tagbetreuung im Haus.

Dank des HBW-Kiosks ist das nun wieder möglich! Das Büdchen baute der Hobby-Schreiner Peter Schmidt nach einem Foto. Das Material stellte das HBW, die Schreinerarbeiten erledigte Peter Schmidt ehrenamtlich. Zur Übergabe des Kiosks kam er mit seiner Frau Bärbel zum Konradsberg und konnte so direkt erleben, wie sehr sich die Bewohner über „ihren HBW-Kiosk“ freuten. Dieser hat nun einmal pro Woche geöffnet: In farblich passenden Kitteln ziehen dann jeweils ein Mitarbeiter und ein Bewohner mit dem Kiosk durchs Haus. Angeboten werden Stifte, Malbücher, Piccolos und Eierlikör – und natürlich fehlen auch die Süßigkeiten nicht. So können sich die Bewohner nach Herzenslust ihre bunten Tüten zusammenstellen – und müssen auch während der Corona-Zeit nicht aufs selbstständige Aussuchen und Einkaufen verzichten!

Saft aus eigenen Äpfeln

Die letzten warmen Tage im Herbst nutzten die Bewohner von „Haus Tannhäuserstraße“ für die Apfelernte. Im Garten des HBW-Wohnhauses stehen gleich mehrere Apfelbäume, die in diesem Jahr viele Früchte trugen. Die Ernte ist in der Tannhäuserstraße Teamarbeit: Gemeinsam mit den Mitarbeitern pflückten die Bewohner erst die Äpfel, an die man gut herankam. Dann wurden die Bäume kräftig geschüttelt, sodass auch die weit oben hängenden Äpfel herunterfielen und eingesammelt werden konnten. Nach getaner Arbeit füllten die Äpfel einen ganzen Hänger voll. Mit dem ging es zur Fruchtsaftkelterei Weber in Nümbrecht. Hier wurden die Äpfel aus der Tannhäuserstraße zu leckerem Saft verarbeitet. So können die Bewohnerinnen und Bewohner jetzt Saft aus den eigenen Äpfeln trinken – lecker! 

Das Rezept des Monats

Was kochen wir denn heute ... ? Für alle, die sich diese Frage auch häufiger stellen, präsentieren wir einmal im Monat ein Rezept aus dem HBW – zum Nachkochen für unsere Bewohnerinnen und Bewohner, Klientinnen und Klienten sowie alle Leckermäulchen. Heute bleibt der Herd allerdings kalt. Stattdessen heizen wir den Backofen an und backen einen leckeren Apfelkuchen. Der passt perfekt in die Herbstzeit. Vielen Dank an Sylvia Heinrich für das Rezept – und viel Spaß beim Nachkochen!

Hier gibt es das Rezept als PDF.
 

Inklusive Ferienbetreuung bot Spaß und Spannung in den Herbstferien

Die Betreuung von Schulkindern mit einer geistigen Beeinträchtigung stellt viele Eltern in den Schulferien vor große Herausforderungen. Hier schaffen die „Offenen Angebote“ des Vereins zur Förderung und Betreuung behinderter Kinder Oberbergischer Kreis e.V. eine wichtige Entlastung: Sie bieten in den Oster-, Sommer- und Herbstferien eine Ferienbetreuung für Kinder sowohl mit als auch ohne Behinderung an.

Auch in der zweiten Woche der vergangenen Herbstferien fand die Ferienbetreuung statt. Sieben Kinder zwischen neun und 13 Jahren mit verschiedenen Handicaps trafen sich im Begegnungszentrum des Vereins in Oberbantenberg, um gemeinsam mit den drei Betreuerinnen zu spielen, zu basteln und eine spannende Zeit zu verbringen. Mittags kochte sich die gemischte Gruppe ihr Essen selbst und hatte auch dabei viel Spaß miteinander. Einziger Wermutstropfen: Aufgrund der Corona-Pandemie fiel der Ausflug, der sonst zu jeder Ferienbetreuung gehört, aus. „Aber wir sind glücklich, dass die Ferienbetreuung in diesem Corona-Jahr überhaupt stattfinden konnte. Ein großer Dank gilt den Betreuerinnen, die es unter diesen Bedingungen geschafft haben, eine Woche voller Spaß und Spannung für die Kinder auf die Beine zu stellen“, so Melanie Frackenpohl, Leiterin der „Offenen Angebote“.

Zu den „Offenen Angeboten“ des Vereins zur Förderung und Betreuung behinderter Kinder Oberbergischer Kreis gehört der FamilienUnterstützende Dienst (FUD) sowie das inklusive Reiseangebot „Viel-Falter-Reisen“. Der FUD bietet auch außerhalb der Ferien Gruppenangebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit, und ohne Behinderung. Es werden Ausflüge unternommen, gekocht und gekegelt. Auch eine Einzelbetreuung von Menschen mit Beeinträchtigung ist möglich: Die Mitarbeiter des FUD unternehmen etwas mit dem Menschen mit Handicap oder betreuen ihn zu Hause, sodass auch die pflegenden Angehörigen Freiräume im Alltag gewinnen. Die „Viel-Falter-Reisen“ richten sich wie die Ferienbetreuung an Menschen mit und ohne Beeinträchtigung und machen so das entspannte Reisen für alle Menschen möglich. Denn niemand muss sich um den Transfer, die Betreuung oder die Unterkunft Gedanken machen – all dies organisiert „Viel-Falter-Reisen“.

2021 soll das Angebot der Ferienbetreuung weiter ausgebaut werden: Statt jeweils einer Woche in den Herbst- und Osterferien soll die Betreuung in den kompletten Ferien stattfinden. Das Angebot in den Sommerferien wird von zwei auf drei Wochen ausgebaut. „Eltern können ihre Kinder wochenweise anmelden und sich so den Zeitraum aussuchen, der am besten in ihre persönliche Planung passt“, so Frackenpohl. Bei vorhandenen Pflegegraden kann die Betreuung über die Pflegekasse finanziert werden. Zu Möglichkeiten der Finanzierung und den vielfältigen Möglichkeiten der „Offenen Angebote“ für Menschen mit Behinderung und ihre Familien berät Melanie Frackenpohl gerne (Tel.: 02261/60 69 645, E-Mail: mfrackenpohl(at)fub-verein.de, www.fub-verein.de/offene-angebote.html).

Sie möchten an "HBW Wiehl" spenden?
Sie möchten Mitglied werden?