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Viel-Falter-Reisen: Jetzt für 2021 anmelden

„Jeder Mensch sollte in den Urlaub fahren können“ – dieser einfache Grundsatz steckt hinter dem touristischen Reiseangebot „Viel-Falter-Reisen“ des Vereins zur Förderung und Betreuung behinderter Kinder Oberbergischer Kreis. Die angebotenen Reisen eignen sich deshalb insbesondere auch für Menschen mit Handicap. Sie müssen sich weder um den Transfer, noch die Betreuung oder die Unterkunft Gedanken machen: An- und Abreise organisiert „Viel-Falter-Reisen“, die Reisen finden in Kleingruppen statt und werden von erfahrenen Betreuern begleitet. Die Unterkünfte werden eigens nach den Bedürfnissen der Reisenden ausgewählt. „Ich berate gerne zu einem geeigneten Urlaubsziel und kläre in einem persönlichen Gespräch über Möglichkeiten der Kostenerstattung auf“, so Melanie Frackenpohl von „Viel-Falter-Reisen“. Zu den Reisen können sich alle interessierten Erwachsenen mit und ohne Beeinträchtigung anmelden.

Nachdem das Angebot 2017 startete, wuchs die Teilnehmerzahl stetig. Dann brach die Corona-Pandemie aus und der Vereinsvorstand entschied sich bereits im Frühjahr 2020, alle für dieses Jahr geplante Reisen abzusagen. So wurde für Planungssicherheit gesorgt, vor allem aber der Verantwortung für die Gesundheit der Reisenden Rechnung getragen.


Immer vorausgesetzt, dass es die aktuelle Corona-Lage zulässt, sollen die Reisen in 2021 jedoch nachgeholt werden – wie für 2020 geplant und im Reisekatalog für das Jahr 2020 beschrieben. Lediglich die Reisedaten ändern sich zur Vorjahresplanung. Der Katalog und die Reisedaten können unter www.fub-verein.de/offene-angebote.html eingesehen werden oder bei Melanie Frackenpohl unter Tel.: 02261/ 6069 – 645 oder E-Mail: mfrackenpohl(at)fub-verein.de angefordert werden. Mit der Reise nach Bad Bevensen in der Lüneburger Heide ist gegenüber 2020 außerdem ein neues Reiseangebot hinzugekommen. Auch dazu erhält man Informationen unter www.fub-verein.de/offene-angebote.html oder direkt bei Frau Frackenpohl. Anmeldungen für die Reisen werden ab sofort entgegengenommen.


Reisedaten 2021 als PDF hier herunterladen.
 

Förderzusage für die „KreativWerkstatt TANZ inklusiv“

„Sonnige Grüße“ in Form von Sonnenblumen brachte die Sozialstiftung der Kreissparkasse Köln heute zum HBW. Die HBW Haus für Menschen mit Behinderung Wiehl GmbH hatte sich im Frühjahr um eine Förderung für das Projekt „KreativWerkstatt TANZ inklusiv“ beworben und eine Förderzusage erhalten. Einer Durchführung des Tanzprojekts für Menschen mit und ohne Behinderung jeden Alters hätte damit nichts mehr im Wege gestanden – wäre die Corona-Pandemie nicht ausgebrochen und hätte das Leben, wie man es im HBW kannte, grundlegend verändert.

Coronabedingt musste auch die Sozialstiftung der Kreissparkasse Köln die sonst übliche offizielle Fördermittelübergabe absagen. Stattdessen besuchten Christian Brand, Geschäftsführer der Sozialstiftung, und Stiftungsmanagerin Sonja Weber alle Einrichtungen, die in 2020 eine Förderzusage erhielten, einzeln. Im HBW wurden sie von Geschäftsführer Jens Kämper und der Tanzpädagogin Hiltrud Grübling, verantwortlich für die Konzeptentwicklung und Durchführung der „KreativWerkstatt TANZ inklusiv“, empfangen. Sie stellte das Projekt für die Besucher vor: Die Tanzwerkstatt sollte eigentlich von August bis Oktober im HBW-Wohnhaus „Haus Am Konradsberg“ stattfinden und offen für alle Tanzinteressierten, egal welchen Alters und ob mit oder ohne Behinderung, sein. „Im Vordergrund steht der Inklusionsgedanke. Tanzinteressierte mit unterschiedlichen Voraussetzungen und Ambitionen und einem gemeinsamen Interesse treten durch Bewegung und Tanz miteinander in Beziehung“, erklärte Hiltrud Grübling.

Da das Projekt aufgrund der Corona-Pandemie noch nicht durchgeführt werden konnte, war die Erleichterung groß, als die Vertreter der Sozialstiftung zusagten, dass die Fördergelder auch zu einem späteren Zeitpunkt abgerufen werden können. Als Dankeschön überreichte Hiltrud Grübling Fotos von HBW-Bewohnern, die sich bereits sehr auf die „KreativWerkstatt TANZ“ freuen. Christian Brand dankte Jens Kämper und Hiltrud Grübling für ihr Engagement für Menschen mit Behinderung – und gemeinsam hofften alle, dass die „KreativWerkstatt TANZ inklusiv“ bald endlich starten kann.
 

Das Rezept des Monats

 Was kochen wir denn heute ... ? Für alle, die sich diese Frage auch häufiger stellen, präsentieren wir einmal im Monat ein Rezept aus dem HBW – zum Nachkochen für unsere Bewohnerinnen und Bewohner, Klientinnen und Klienten sowie alle Leckermäulchen. Die Pasta mit Kirschtomaten und Rucola schmeckt den Bewohnerinnen und Bewohnern im Wohnhaus „Am Konradsberg“ sowohl während der letzten warmen Tage im Spätsommer als auch bei herbstlichen Temperaturen. Vielen Dank an Sylvia Heinrich für das Rezept – und viel Spaß beim Nachkochen!

Hier gibt es das Rezept als PDF.
 

Ran an den Ton

Formen, glasieren, brennen – schon bald werden in der Tagbetreuung im Haus Am Konradsberg individuelle Arbeiten aus Ton entstehen. Den Grundstein für die kleine „Tonwerkstatt“ markierte heute die Ankunft des Ton-Brennofens. Diesen überließ die Werkstatt Refrath der Lebenshilfe dem HBW-Haus nicht nur kostenlos, sie lieferte ihn sogar vor Ort ab. Dominic Schneider, Fachbereichsleiter des GaLa-Baus der Lebenshilfe-Werkstatt Refrath, übernahm diese Aufgabe gemeinsam mit drei Beschäftigten. „Wir selber nutzen den Ofen nicht mehr und freuen uns, wenn er hier wieder in Betrieb genommen wird“, erklärte er.

„Die Arbeit mit Ton fördert die Beweglichkeit der Finger und das Fühlen des Materials weckt Erinnerungen an die Kindheit, als man noch im Matsch gespielt hat. Das passt also ganz hervorragend in unser Konzept“, freute sich Kristin Soest, Mitarbeiterin der Tagbetreuung, über dieses besondere Geschenk. Über eine gemeinsame Bekannte hatte sie Kontakt zu Dominic Schneider aufgenommen. Die Übergabe des Ofens war dann schnell verabredet. Als Dank für den Ofen und die kostenlose Lieferung luden die Bewohner*innen und Mitarbeitenden des Hauses die Vertreter der Lebenshilfe zum Mittagessen ein. Bewirtet wurden die Gäste mit der berühmten Pizza aus dem hauseigenen Backes, die sich alle gemeinsam schmecken ließen.

Eine erfahrene Töpferin wird die Mitarbeitenden der Tagbetreuung ehrenamtlich in das Handwerk des Töpferns und Brennens einführen. Man darf also gespannt sein auf die vielen Kunstwerke aus Ton, die demnächst Am Konradsberg entstehen werden.

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