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Hier gibt es Neuigkeiten rund um unsere Veranstaltungen und Aktivitäten

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Der Nikolaus war da!

Und er kam nicht alleine: Gemeinsam mit Knecht Ruprecht zog er heute Morgen durch die Verwaltung von HBW und BWO und verteilte kleine Geschenke. Was für eine tolle Überraschung! Wir haben uns über euren Besuch sehr gefreut! Danke an den Nikolaus aus dem „Haus Gähnfeld“, Knecht Ruprecht aus dem Haus „Holzhof“ – und natürlich ihren Chauffeur! Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr!

Mit Hiltrud durch den Herbst getanzt

Dank dem ehrenamtlichen Engagement von Hiltrud Grübling konnten sich die Bewohner des Hauses Am Konradsberg durch den Herbst tanzen. Nun liegen die insgesamt sechs Termine des „Herbst-Tanz-Projektes“, dass die Tanzpädagogin Grübling kostenlos in dem Wohnhaus der HBW Haus für Menschen mit Behinderung GmbH durchgeführt hat, hinter den Teilnehmern. „Jetzt bleibt uns nur, herzlich für dieses kostenlose Angebot zu danken. Hiltrud Grübling hat unseren Bewohnern damit eine unvergleichliche Freude gemacht“, so Petra Kaufmann, Leiterin des Hauses.

Das Haus Am Konradsberg ist das älteste Haus des Wohnanbieters HBW für Menschen mit Behinderung. Über die Hälfte der Bewohner hat bereits das Rentenalter erreicht. Ihren Alltag versüßt die Tanzpädagogin bereits seit über vier Jahren mit einem Kursangebot, das immer freitags stattfand. „Unsere Bewohner haben dieses tänzerische Angebot zum Wochenausklang geliebt. Es war eine feste Instanz hier im Haus, bis wir leider nicht mehr für die Kosten aufkommen konnten“, erklärte Petra Kaufmann, warum an den Freitagen plötzlich nicht mehr getanzt wurde: Gerade die Rentner des Hauses verfügen über wenig eigene finanzielle Mittel für die Freizeitgestaltung.

Das Angebot ersatzlos wegfallen zu lassen, brachte Hiltrud Grübling jedoch nicht übers Herz. So rief sie das kostenlose „Herbst-Tanz-Projekt“ ins Leben und auf dem Konradsberg konnte wieder getanzt werden. „Wenn man sieht, welche Freude die Teilnehmer am Tanzen haben, weiß man, dass dies ein unbezahlbares Geschenk ist“, freute sich Hausleiterin petra Kaufmann über das Projekt. Dieses schafft noch viele weitere positive Effekte, beispielsweise für die Gesundheit: Bewegung fördert den Geist und trainiert den Körper, das wiederum schützt ihn vor Verletzungen. Vor allem aber macht das gemeinsame Erleben von Bewegung und Musik glücklich.

Dabei ist es gleichgültig, welches Maß an Bewegung jedem Teilnehmer zur Verfügung steht. Jede Möglichkeit wird in das Unterrichtskonzept integriert: Wer sein rotes Tuch nicht mehr im Stehen durch die Luft schwenken kann, tut dies im Sitzen. Wer gehörlos ist, spürt den Rhythmus. Und wer nicht sprechen kann, spielt an der passenden Stelle einen Tusch über seine blickgesteuerte Kommunikationshilfe mit ein. So ist jeder Teil des Tanzes und des Tanz-Projekts. Sogar einen Auftritt absolvierte das Ensemble im Projektzeitraum. Dazu bot der Martinsmarkt im und am Haus Am Konradsberg Gelegenheit. „Es waren viele herzerwärmende Momente“, blickt Hiltrud Grübling auf das nun abgelaufene Projekt zurück. Der HBW GmbH bleibt, „Danke“ zu sagen – und nach Möglichkeiten zur Fortführung des Projekts zu suchen.

Reporter unterwegs: zu Besuch bei den Profis

Als treue Fans des VfL Gummersbach hat schon mancher HBW Reporter ein Heimspiel des Handball-Bundesligisten in der Schwalbe Arena miterlebt – die Halle durch den Spielereingang zu betreten, war aber für das gesamte Redaktionsteam eine völlig neue Erfahrung. Entsprechend groß waren die Aufregung und Vorfreude, als sich die Reporter der Zeitung „Moment mal“ kürzlich die Gelegenheit bot, der Mannschaft der 2. Handball-Bundesliga beim Training zuzuschauen.

„Moment mal“, das ist die hauseigene Zeitung der HBW Haus für Menschen mit Behinderung Wiehl GmbH. Das Redaktionsteam setzt sich aus Bewohnern und Mitarbeitern der verschiedenen Wohnhäuser der HBW GmbH und somit aus Menschen mit, und ohne geistige Behinderung zusammen. Bis zu viermal im Jahr erscheint die Zeitung - und enthält dabei immer einen Beitrag der Reportage-Reihe „Reporter unterwegs“. Der jüngste Ausflug führte nun auf Einladung des VFL in die Schwalbe Arena.

Mit Trikots und Fan-Schals bekleidet verfolgten die Reporter das Training der Handballer. Jedes Tor und jede gelungene Aktion wurde dabei im Übungsspiel genauso begeistert bejubelt wie bei den „echten Spielen“ - mit dem Unterschied, dass die Reporter die Tribüne nun einmal ganz für sich alleine hatten. Der Höhepunkt des Tages fand dann aber nach dem Spiel statt: Trainer Torge Greve, Kapitän Alexander Becker und die Spieler Fynn Herzig und Tobias Schröter stellten sich den Fragen des Zeitungsteams.

So erfuhren die HBW Reporter, dass die Handballer im Training auch gerne mal Fußball spielen - wenn „der Trainer uns lässt“, so Kapitän Becker - und in der Kabine vor den Spielen am liebsten deutsche Rap-Musik hören. Als Trainer Greve erklärte, dass die Mannschaft bis zu acht Mal in der Woche trainiert, staunten die Reporter nicht schlecht und freuten sich umso mehr über die Zeit, die die Mannschaft ihnen schenkte. Am Ende gab es dann noch ein Gruppenfoto zur Erinnerung und die Reporter waren sich einig, dass so ein Besuch beim VfL mindestens genauso schön ist wie ein Heimsieg.

Die Reporter des HBW freuen sich immer über Stoff für eine Reportage. Firmen, Vereine, Institutionen und Privatpersonen (die beispielsweise ein ungewöhnliches Hobby haben), die dem inklusiven Zeitungsteam einen Blick hinter die Kulissen ermöglichen wollen, melden sich per Mail an hbw-gaehnfeld@t-online.de.

Martinsmarkt lockte Hunderte Besucher ins „Haus am Konradsberg“

Ein Tag der Begegnung und des Kennenlernens einer besonderen Einrichtung für besondere Menschen – dies sollte der Martinsmarkt im und am „Haus Am Konradsberg“ der HBW Haus für Menschen mit Behinderung Wiehl GmbH werden. „Mit unserem Markt wollen wir Menschen, die sonst keine Anknüpfungspunkte zu einer Einrichtung für Menschen mit Behinderung haben, in unser Haus locken“, erklärte HBW-Mitarbeiterin Anke Wolff-Hage im Vorfeld. Und ein Tag der Begegnung wurde der Martinsmarkt am Sonntag, 10. November. Denn nicht nur aus den anderen Wohnhäusern des HBW strömten die Besucher herbei, auch Hunderte Interessierte aus Wiehl und der Umgebung folgten der Einladung der Bewohner und Mitarbeiter des Hauses und ließen sich mit ihnen gemeinsam auf die nahende Adventszeit einstimmen.

Waffelgeruch in der Luft, Gelächter und Gesang, ein breites Angebot an Kunst und Handwerk und über allem die strahlende Sonne an einem wolkenlosen Himmel. Für ihre monatelangen Vorbereitungen wurden die Veranstalter mit vielen gut gelaunten Gästen und bestem Herbstwetter belohnt. Auch Wiehls Bürgermeister Ulrich Stücker stattete dem „Haus Am Konradsberg“ einen Besuch ab und sprach Grußworte zur Eröffnung. Zahlreiche Stände mit Kunst, Handwerk und allerlei Weihnachtlichem sowie ein breites kulinarisches Angebot luden anschließend zum Verweilen ein. Der Frauenchor Oberbantenberg trug mit einem Auftritt zum Gelingen des Marktes bei, die Wiehler Feuerwehr zeigte einen Einsatzwagen und ein Gaukler begeisterte mit seinen Possen nicht nur die kleinen Gäste.

Zu einer ganz besonderen Veranstaltung machten den Markt aber vor allem die Bewohner des HBW: Der hauseigene Chor sang zur Eröffnung, das inklusive Tanzensemble „ARTsider“ unter der Leitung von Hiltrud Grübling entführte die Gäste ins heiße Andalusien und sorgte mit seiner Zugabe, bei der die Bewohner des Hauses mit auf die Bühne geholt wurden, für Begeisterung bei den Zuschauern. Und auch die von den Bewohnern selbst gebastelten Dekoartikel fanden reißenden Absatz. „Man spürt, mit wie viel Liebe der Markt vorbereitet wurde und auch das Wohnhaus mit seinem Garten strahlt so viel Geborgenheit und Wärme aus“, beschrieb eine Besucherin die besondere Atmosphäre der Veranstaltung. Diese wurde noch mal besonders greifbar, als sich bei Einbruch der Dunkelheit Menschen mit und ohne Behinderung am Feuer versammelten, um gemeinsam Martinslieder zu singen.

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