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Das Rezept des Monats

 Was kochen wir denn heute ... ? Für alle, die sich diese Frage auch häufiger stellen, präsentieren wir einmal im Monat ein Rezept aus dem HBW – zum Nachkochen für unsere Bewohnerinnen und Bewohner, Klientinnen und Klienten sowie alle Leckermäulchen. Die Pasta mit Kirschtomaten und Rucola schmeckt den Bewohnerinnen und Bewohnern im Wohnhaus „Am Konradsberg“ sowohl während der letzten warmen Tage im Spätsommer als auch bei herbstlichen Temperaturen. Vielen Dank an Sylvia Heinrich für das Rezept – und viel Spaß beim Nachkochen!

Hier gibt es das Rezept als PDF.
 

Ran an den Ton

Formen, glasieren, brennen – schon bald werden in der Tagbetreuung im Haus Am Konradsberg individuelle Arbeiten aus Ton entstehen. Den Grundstein für die kleine „Tonwerkstatt“ markierte heute die Ankunft des Ton-Brennofens. Diesen überließ die Werkstatt Refrath der Lebenshilfe dem HBW-Haus nicht nur kostenlos, sie lieferte ihn sogar vor Ort ab. Dominic Schneider, Fachbereichsleiter des GaLa-Baus der Lebenshilfe-Werkstatt Refrath, übernahm diese Aufgabe gemeinsam mit drei Beschäftigten. „Wir selber nutzen den Ofen nicht mehr und freuen uns, wenn er hier wieder in Betrieb genommen wird“, erklärte er.

„Die Arbeit mit Ton fördert die Beweglichkeit der Finger und das Fühlen des Materials weckt Erinnerungen an die Kindheit, als man noch im Matsch gespielt hat. Das passt also ganz hervorragend in unser Konzept“, freute sich Kristin Soest, Mitarbeiterin der Tagbetreuung, über dieses besondere Geschenk. Über eine gemeinsame Bekannte hatte sie Kontakt zu Dominic Schneider aufgenommen. Die Übergabe des Ofens war dann schnell verabredet. Als Dank für den Ofen und die kostenlose Lieferung luden die Bewohner*innen und Mitarbeitenden des Hauses die Vertreter der Lebenshilfe zum Mittagessen ein. Bewirtet wurden die Gäste mit der berühmten Pizza aus dem hauseigenen Backes, die sich alle gemeinsam schmecken ließen.

Eine erfahrene Töpferin wird die Mitarbeitenden der Tagbetreuung ehrenamtlich in das Handwerk des Töpferns und Brennens einführen. Man darf also gespannt sein auf die vielen Kunstwerke aus Ton, die demnächst Am Konradsberg entstehen werden.

Das Rezept des Monats

Was kochen wir denn heute ... ? Für alle, die sich diese Frage auch häufiger stellen, präsentieren wir ab sofort einmal im Monat ein Rezept aus dem HBW – zum Nachkochen für unsere Bewohnerinnen und Bewohner, Klientinnen und Klienten sowie alle Leckermäulchen. Der Kartoffelsalat mit frischer Gurke hat in diesem Sommer im Wohnhaus „Am Konradsberg“ schon öfter für Begeisterung am Mittagstisch gesorgt. Vielen Dank an Sylvia Heinrich für das Rezept – und viel Spaß beim Nachkochen!

Hier gibt es das Rezept als PDF.

Austausch statt Schlagabtausch

Wem sollen wir bei der Kommunalwahl am 13. September unsere Stimme geben? Diese Frage stellten sich auch die Bewohnerinnen und Bewohner im Waldbröler „Haus am Park“ der HBW Haus für Menschen mit Behinderung Wiehl GmbH und fanden eine ganz praktische Lösung: Sie luden Waldbröler Lokalpolitiker in ihren Garten ein, damit man sich im Gespräch besser kennenlernen kann. Der Einladung von Hausleiter Bernhard Pohl folgten Claudia Hein von den Grünen, Anne Pampus und Sascha Strutz von der SPD, der parteilose Bürgermeisterkandidat Achim Bursche, dessen Kandidatur von den Grünen und der CDU unterstützt wird, sowie Martin Wagner von der CDU.

Aufgrund der Corona-Pandemie machten es sich die Teilnehmer der Podiumsdiskussion, zu der auch Klienten aus den betreuten Wohnformen des HBW gekommen waren, im Garten des Hauses gemütlich. Nach einer Vorstellungsrunde eröffnete Bernhard Pohl die erste Fragerunde und schnell wurde deutlich, welches Anliegen den Menschen mit Handicap besonders am Herzen liegt: barrierefreie Wege. Egal ob Schlaglöcher, hohe Bordsteinkanten oder enge Eingänge, an vielen Stellen in Waldbröl habe man es schwer mit einem Rollstuhl oder Rollator, erklärten sie. Auch in unmittelbarer Nähe ihres Hauses wiesen die Wege und Straßen zahlreiche Hürden auf. „Dabei kann ja jeder in unsere Lage kommen und zum Beispiel durch einen Autounfall gehbehindert werden. Und ältere Menschen haben ja auch dieselben Probleme wie wir“, machte ein Bewohner deutlich, dass Barrierefreiheit ein Thema ist, das alle angeht.

Anstatt sich nun einen politischen Schlagabtausch zu liefern, stimmten die Politiker den Bewohnerinnen und Bewohnern unisono zu. Auch darüber, dass man dieses Problem gemeinsam angehen sollte, waren sie sich einig. „Lassen Sie uns Ihre Wege zusammen abgehen, damit wir hautnah erleben, wo Sie auf Hürden stoßen. Sie sind die Experten in Sachen Barrierefreiheit – da können wir von Ihnen lernen“, sagte zum Beispiel Martin Wagner. Die Politiker erklärten ihren Zuhörern aber auch, dass gar nicht alle Straßen der Stadt gehören und die Stadt darum keinen Einfluss auf den Zustand der Wege hat. Damit ließen sie es aber nicht bewenden, sondern boten Vermittlung und gemeinsame Gespräche mit den Eigentümern an.

Wie sie sich noch mehr in das öffentliche Leben in Waldbröl einbringen können, wollten die Menschen mit Handicap ebenfalls von den Politikern wissen. „Wir möchten keine Insel innerhalb der Stadtgemeinschaft sein, sondern ein Teil von ihr“, erklärte Bernhard Pohl. Und auch hier hatten die Politiker viele gute Idee, die von gemeinsamen Arbeitsgruppen bis zu einem Stammtisch reichten. „In Kontakt bleiben und voneinander lernen“, so lautete das Fazit der Podiumsdiskussion, die weniger eine Wahlveranstaltung als ein gegenseitiges Kennenlernen war. „Wir nehmen Ihre Probleme ernst“, lautete die Botschaft der Politiker, die fortan in einem engeren Austausch mit dem Wohnhaus bleiben wollen. Dass, so fanden die Bewohnerinnen und Bewohner des HBW, müsse man feiern und luden spontan auf kalte Getränke ein.

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