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Zusammenhalt unter Nachbarn

 Nümbrecht - Der Nümbrechter REWE-Markt spendete 550 € an das Haus Nümbrecht der HBW Haus für Menschen mit Behinderung Wiehl GmbH.
 

Haus Nümbrecht, ein Wohnhaus der HBW Haus für Menschen mit Behinderung GmbH, kann sich über Unterstützung aus der Nachbarschaft freuen: Der örtliche REWE-Markt überreichte am 10. Oktober eine Spende zugunsten der Bewohner des Hauses. Zusammen kam das Geld bei verschiedenen Aktionen des Supermarktes. Unter anderem richtete der stellvertretende Marktleiter Mirko Weber gemeinsam mit seinen Kollegen am 7. Juni für die Kunden des REWE-Marktes ein Bürgerfrühstück aus. Bei frischen Brötchen und einer leckeren Auswahl an Wurst, Käse, Obst und Getränken konnten sich die Kunden vor oder nach ihrem Einkauf kostenlos stärken und - wenn es schmeckte - sich mit einer Spende bedanken.

Auch die REWE-Zentrale ließ es sich nicht nehmen, den Spendenbetrag noch mal aufzustocken, sodass schließlich 550 € zusammen kamen.
Den Spendenscheck überreichte Mirko Weber gemeinsam mit Michael Reschowski, Assistent der Marktleitung, an den Leiter des Nümbrechter Wohnhauses, Manfred Wagner. „Mir war es wichtig, dass die Spende an eine Einrichtung aus der Nachbarschaft geht – und dass das Geld gebraucht wird“, erklärte Weber.

„Haus Nümbrecht“ wurde 2007 von der HBW Haus für Menschen mit Behinderung GmbH eröffnet und bietet derzeit 20 erwachsenen Menschen mit geistigen- und teilweise schwerst-mehrfachen Behinderung ein Zuhause. Für sie möchte die HBW GmbH das Kommunikationssystem Mebis anschaffen. In das System können alle Informationen, die für den Alltag der Bewohner wichtig sind, eingegeben werden. Diese werden dann auf einem Bildschirm in Leichter Sprache und mit vielen Bildern – und somit für alle verständlich – zugänglich gemacht. Die Spende des REWE-Marktes ist hier ein willkommener Beitrag! (Foto: HBW GmbH/F. Jansen.)
 

Viel-Falter-Reisen: vielfältige Urlaubserlebnisse für vielfältige Ansprüche

Wiehl – Ab sofort ist der Reisekatalog „Viel-Falter-Reisen 2020“ erhältlich – Das touristische Angebot des „Vereins zur Förderung und Betreuung behinderter Kinder Oberbergischer Kreis“ bietet inklusive Reisen für Menschen mit Handicap und Menschen ohne Handicap.

Jeder Mensch sollte in den Urlaub fahren können – dieser einfache Grundsatz steht hinter dem touristischen Angebot „Viel-Falter-Reisen“ des Vereins zur Förderung und Betreuung behinderter Kinder Oberbergischer Kreis. Die angebotenen Reisen eignen sich deshalb insbesondere für Menschen mit Handicap, denn für sie hält das Reisen schon vor Ferienbeginn einige besondere Herausforderungen bereit: Wer hilft beim Kofferpacken und -tragen? Wie organisiere ich die Anfahrt? Ist das Badezimmer barrierefrei? Wer hilft mir bei den alltäglichen Anforderungen im Urlaub? Dafür, dass diese Ungewissheiten nicht zu Hindernissen werden, sorgt das inklusive Ferienangebot „Viel-Falter-Reisen“.

Die angebotenen Reisen finden in kleinen Gruppen statt, wodurch eine intensive Betreuung gewährleistet werden kann. Bei den mitfahrenden Betreuern handelt es sich zumeist um erfahrene Mitarbeiter der BWO Behinderten Werkstätte Oberberg GmbH. Die Urlaubsziele und Unterkünfte wurden von Melanie Frackenpohl, Leiterin des Familienunterstützenden Dienstes des Vereins, eigens für das inklusive Angebot ausgesucht. Auch um den Transfer müssen sich die Reisenden keine Gedanken machen, da er durch Viel-Falter-Reisen organisiert und durchgeführt wird.

Der Katalog für 2020 ist ab sofort erhältlich und beinhaltet unter anderem Reisen nach Renesse in den Niederlanden und auf die kanarische Insel Teneriffa. „Ich berate gerne zu einem geeigneten Urlaubsziel und kläre in einem persönlichen Gespräch über Möglichkeiten der Kostenerstattung auf“, so Frackenpohl. Die angebotenen Reisen finden zwischen März und Oktober 2020 statt und richten sich an erwachsene Menschen mit, und ohne Handicap. Auch dank der Förderung durch die Aktion Mensch soll das touristische Angebot, welches sich zunehmender Beliebtheit erfreut, weiter ausgebaut werden. Geplant sind unter anderem Reisen für Kinder und Jugendliche sowie für Senioren. Der Katalog für 2020 kann bei Melanie Frackenpohl angefordert werden, Tel.: 02261/6069645 oder E-Mail: mfrackenpohl@verein-wiehl.de.

Berlin, du bist so wunderbar, Berlin ...

30 Jahre Mauerfall – ein Grund mehr noch einmal nach Berlin zu fahren. Fünf Tage waren wir, eine „Männertruppe“ des HBW, in der Bundeshauptstadt unterwegs. Wir hatten viel Kultur, Spaß und natürlich leckere Berliner Currywurst.

„Waldarbeiter“ mit einem PS beeindruckte die Zuschauer

"Das soll mir jetzt mal jemand mit einem Trecker nachmachen!“, sagt Frank Brinkmann von den Kaltblutfreunden Westerwald – Team Brinkmann und recht hatte er. Das fanden auch die Zuschauer und klatschten begeistert. Gemeinsam mit seinem Team und dem Rheinisch-Deutschen Kaltblut Meta besuchte Brinkmann heute das „Haus Am Konradsberg“ der HBW Haus für Menschen mit Behinderung Wiehl GmbH. Hier zeigte der rheinland-pfälzische Meister im Holzrücken mit dem Pferd, was Stute Meta alles kann. Und weil das wirklich sehenswert ist, luden die Bewohner des Hauses Am Konradsberg auch andere Besucher zu dieser beeindruckenden Vorführung ein. Rund 100 Zuschauer, darunter Bewohner der anderen HBW-Häuser, haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter, Schüler der Helen-Keller-Schule und Angehörige der OASe Wiehl, erlebten so den 2. Holzrücke-Tag am Haus Am Konradsberg mit.


Dieser fand während der diesjährigen Forstwoche des Hauses statt, in deren Rahmen die „Rollende Waldschule“ der Kreisjägerschaft Oberberg ebenfalls am gestrigen Donnerstag zu Gast war. Anhand von Tierpräparaten wurde dabei allerlei Wissenswertes über die Bewohner des Waldes vermittelt. Heute stand dann das Arbeiten im Wald thematisch im Mittelpunkt und das dies auch bodenschonend, ganz ohne Abgase und schwere Motoren möglich ist, zeigte Brinkmann mit seinem Team. Stute Meta punktete dabei nicht nur durch ihren Arbeitseifer, sondern auch durch ihre Ruhe und Geduld. So war nicht nur zuschauen erlaubt, sondern auch streicheln und anfassen. Dasselbe galt für die beiden Minishetlandponys Zeus und Mike, die die Tochter einer Mitarbeiterin des Hauses mitgebracht hatte. Auch sie wurden ausgiebig gestreichelt und fotografiert.


Für den Holzrücke-Tag hatten sich die Pferde- und Ponybesitzer extra einen Tag Urlaub genommen. Für dieses ehrenamtliche Engagement bedankte sich Petra Kaufmann, Bereichsleiterin des Hauses Am Konradsberg, herzlich. Auch für das Team der Tagbetreuung des Hauses, welches die Veranstaltung organisiert hatte, gab es einen besonderen Applaus, bevor der Tag bei Spießbraten aus dem hauseigenen Backes gemütlich ausklang.