NEWS

Hier erhalten Sie Neuigkeiten rund um unsere Veranstaltungen und Aktivitäten

Archive

Leichte Sprache

Unser Alltag ist geprägt von Sprache in Wort und Bild.
Diese Sprache ist nicht immer leicht zu verstehen, leichte Sprache ist für viele Menschen dagegen besser zu verstehen.
Dadurch hilft sie, sich selber entscheiden zu können und selbständig bestimmen zu können.

Leichte Sprache bedeutet, dass einfache Worte, kurze Texte und Bilder genutzt werden um Texte besser verstehen zu können. Um ein offizielles Prüfsiegel zu erhalten, müssen Texte in Leichter Sprache von ausgebildeten Prüfern 
überprüft werden. Das HBW bemüht sich dieser Form der Barrierefreiheit nachzukommen.
Es werden Fortbildungen für unsere Mitarbeiter/-innen angeboten, um Texte in leichter Sprache zu formulieren zu können.
Auch diese Homepage soll in den nächsten Monaten barrierefrei werden.

Wir haben 5 Bewohner/-innen als Prüfer ausgebildet um unsere offiziellen Texte, die wir in leichte Sprache übersetzen, zu prüfen. Nur dann erhalten sie das offizielle Siegel für „Leichte Sprache“.

Generell kommt leichte Sprache allen Menschen zu gute und wer hätte es sich nicht schon mal gewünscht, dass Anleitungen, die Steuererklärung oder Gesetzte und Verträge so geschrieben sind, dass man sie auch verstehen kann.
 

Rückepferde begeistern die Bewohner des Haus für Menschen mit Behinderung.

Am 14. September zeigte Frank Brinkmann mit seinem dreijährigen Hengst Nalou den Bewohnern und Gästen des Hauses am Konradsberg sein Können im Holzrücken. Familie Brinkmann war mit ihren Pferden extra aus dem Westerwald angereist und sorgte für einen gelungenen Abschluss des Projektes „Forstwoche“.
Beeindruckend zog  er mit seinem Rheinisch- Deutschem Kaltblut das Holz zentimetergenau über Hindernisse. Hier zeigte er die feinfühlige und sensible Zusammenarbeit mit dem schweren Tier. Anschließend bekamen die Bewohner die Möglichkeit, sich auch einmal auf ein solches Pferd zu setzten.
Wer nicht ganz so mutig war, konnte die Miniponys der Familie Soest streicheln und füttern . Ein zünftiges Mittagessen für alle Anwesenden rundete den Vormittag ab. Besonders freuten sich die Organisatoren über den Besuch von Teilnehmern der Oase in Wiehl, mit der das Haus am Konradsberg der HBW GmbH schon seit Jahren kooperiert.

3. Oberbergische Ausfahrt

Die dritte Oberbergische Ausfahrt war ein gelungenes Event: Eine Motorradgespannwagen-Fahrt für Menschen mit Behinderung
Am 16.06.2018 trafen sich über 70 Gespannwagenfahrer zur 3. Oberbergischen Ausfahrt, um Menschen mit Behinderung ein unvergessliches Erlebnis zu bereiten. Bei zwei Touren durch den Oberbergischen Kreis konnten 140 Menschen mit Behinderung bei tollem Wetter die Landschaft und den Augenblick genießen. Für viele ein unglaublich aufregendes Erlebnis.
„Ich bin noch nie Motorrad gefahren, das ist besser als mit dem Bus oder zu Fuß“, erzählt Christopher Bourbones, bevor er in den ihm zugeordneten Beiwagen steigt.

Gestartet wurde von Gelände der BWO, einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung in Wiehl. Dort konnte man dann auch die unterschiedlichsten Gespannwagen besichtigen. Unter der Schirmherrschaft des Oberbergischen Kreises vom Landrat Jochen Hagt und mit Unterstützung der Polizei konnte auf einer ausgewiesenen Strecke die gesamte imposante Kolone, von vielen bejubelt, ihre Fahrt durch oberbergische Dörfer und Hügel beginnen.
„Am liebsten würde ich es nochmal machen“ jubelte Christopher nach der 1,5 stündigen Tour.

Die Veranstaltung ist in den letzten Jahren sehr gewachsen. Ins Leben gerufen von der Ehrenamtsinitiative „Weitblick“ ist nun ein ganzes Organisationsteam mit der Planung beschäftigt. Vor drei Jahren waren es gerade mal drei Fahrer, die mit ihren Maschinen teilnahmen, letztes Jahr dann schon 28 und nun machten sich über 70 Gespanne auf den Weg, um diesem Klientel eine Freude zu machen. Fahrer kamen aus ganz Deutschland, einige sind sogar über das ganze Wochenende aus Holland angereist.
„Diese Menschen zeigen pure Freude und Begeisterung. Ich freue mich, wenn sie sich freuen. Sowas dankbares hat man sonst nicht. Das ist mein Antrieb!“ so Reinhard Gösselkeheld, der nun schon zum zweiten mal mit seinem Motoradgespann dabei war.

Ein spezieller Lift ermöglichte es auch Rollstuhlfahrern, getreu dem Motto „Vom Rollstuhl in den Beiwagen“, an der Ausfahrt teilzunehmen. Unzählige ehrenamtliche Helfer organisierten und koordinierten das Event. Ein Partyservice mit großem Grillangebot sorgte für das leibliche Wohl und im Rahmenprogramm traten Tanzgruppen und eine Live Band auf, sorgten für ausgeglichene Stimmung und rundeten einen tollen Tag ab.
„Heute waren die Menschen mit Behinderung ein Teil des Teams, den ihre Person hält das Gleichgewicht in der Maschine. Das ist gelebte Inklusion.“ so Detlef Pack, einer der Organisatoren.

Die Planung für das nächste Jahr hat nun schon begonnen. Und wieder werden viele Fahrer erwartet, denn die Teilnahme ist für die meisten Biker eine Herzens- und Ehrensache.