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Hier gibt es Neuigkeiten rund um unsere Veranstaltungen und Aktivitäten

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„Backtag“ im Haus Am Konradsberg

Brotbacken ist Teamarbeit im „Haus Am Konradsberg“: Beim Getreide mahlen, kneten und backen packen alle mit an. Für die Rentner*innen, die in der Tagbetreuung des Hauses betreut werden, während ihre Mitbewohner*innen bei der Arbeit sind, ist das Backen immer ein Highlight. Und schmecken lassen es sich dann alle gemeinsam. Für alle, denen beim Anblick der frischen Kartoffelbrote das Wasser im Mund zusammenläuft, ist hier das Rezept.

Zutaten:

  • 2 kg Mehl
  • 50 g Salz
  • 1 TL Muskat
  • 1 Würfel Hefe
  • 4 gekochte Kartoffeln
  • 1 l Buttermilch
  • Brotgewürz nach Geschmack
Kartoffeln kochen und kneten. Mit den restlichen Zutaten in eine Knetmaschine geben und 8 bis 10 Minuten zu einem glatten Teig verrühren. Anschließend 2 Stunden ruhen lassen. Dann in vier gleichgroße Stücke teilen und diese in die gewünschte Form bringen. Nun die fertig geformten Brote nochmals 15 Minuten auf dem bemehlten Tisch oder in einer Form ruhen lassen. Bei 180 Grad circa 1 Stunde backen. 

Erleichterung in HBW und BWO: erfolgreicher Impfstart

Auch Menschen mit geistiger oder mehrfacher Behinderung gehören laut dem Robert Koch-Institut zu den in der Corona-Pandemie besonders gefährdeten Gruppen. Dementsprechend groß war die Unsicherheit und Sorge im vergangenen Jahr im HBW und in der BWO. Nun aber gibt es gute Nachrichten: Das Land NRW hat seine Impfstrategie geändert und so kann sowohl im HBW als auch in der BWO geimpft werden.

Impfstart im HBW war am 17. Februar. Mit dem Haus Am Konradsberg war kürzlich das Wohnhaus mit dem höchsten Altersdurchschnitt des HBW an der Reihe. Als erste Bewohnerin durchlief Rosina Bremer die im Haus aufgebaute Impfstraße und erhielt den Impfstoff von BiontechPfizer. „Es tat gar nicht weh“, befand sie nach dem Stich und freute sich über den neuen Impfschutz. Alle Bewohner und Mitarbeiter über 64 Jahre erhalten den Impfstoff von Biontech/Pfizer. Die unter 65-Jährigen erhalten das Vakzin von AstraZeneca. Bereits in dieser Woche werden die Impfungen im HBW abgeschlossen. Insgesamt 266 Bewohner*innen, Klient*innen und Mitarbeitende, die direkten Kontakt zu den Menschen mit Behinderung haben, sind dann durch eine Impfung geschützt.

Schon in den nächsten Wochen werden mobile Impfteams auch in die BWO kommen. Somit kann auch den Menschen mit Behinderung, die in der BWO arbeiten, aber nicht in einem Wohnhaus leben, im März ein Impfangebot gemacht werden. Auch die Mitarbeiter können sich dann in der BWO impfen lassen.

Reihentestungen werden im HBW bei den Menschen mit Behinderung schon seit längerem durchgeführt. Dabei erhält das HBW seit dieser Woche Amtshilfe durch die Bundeswehr. Bis Ende März kommen die in Bonn stationierten Soldaten montags und donnerstags in Wohnhäuser und die Verwaltung des HBW, um Tests bei Mitarbeitern durchzuführen. Seit Mitte Februar können Reihentestungen auch in der BWO stattfinden. Dies war ebenfalls durch eine Änderung der Corona-Testverordnung durch das Land NRW möglich geworden.

Für die BWO und das HBW bedeuten die Reihentestungen und Impfungen viel. Sie markieren einen Lichtblick in Zeiten der permanenten Unsicherheit. „Natürlich werden weiterhin Masken getragen, Abstände eingehalten und die Hygieneverordnung umgesetzt. Aber es ist ein gutes Gefühl zu wissen, dass wir endlich auch noch andere Mittel gegen die Pandemie in der Hand haben“, so Kämper.

Impressionen aus dem Kehlinghaus

Natürlich freuen sich auch die Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen im Kehlinghaus auf das Ende des 2. Lockdowns. Aber auch in den letzten Wochen sorgten kreative Ideen und viel Bewegung an der frischen Luft dafür, dass keine Langeweile aufkam: selbst gemachte Hamburger und Dart-Turniere im eigenen Wohnzimmer waren ein guter Ersatz für all das, was gerade nicht geht. Und auch der Karneval zu Hause war eine tolle Alternative zu den Partys, die sonst in der BWO und im HBW stattfinden. Von dem kalten Winterwetter in den letzten Wochen ließen sich die Bewohner*innen des Hauses ebenfalls nicht abschrecken und machten lange Spaziergänge an der frischen Luft, zum Beispiel zu einem beeindruckenden Harvester. Auch wenn es gerade viel gibt, was man nicht tun kann – im Kehlinghaus lässt man den Kopf nicht hängen und macht das Beste aus dieser Zeit! 

Und was kochen wir heute ...?

Für alle, die sich diese Frage auch häufiger stellen, präsentieren wir einmal im Monat ein Rezept aus dem HBW – zum Nachkochen für unsere Bewohnerinnen und Bewohner, Klientinnen und Klienten sowie alle Leckermäulchen. Heute gibt es Quarkbällchen und die schmecken nicht nur zur Karnevals-Zeit! Vielen Dank an Sylvia Heinrich vom „Haus Am Konradsberg“ für das Rezept – und viel Spaß beim Nachbacken!

Hier gibt es das Rezept als PDF – zum Downloaden und Ausdrucken.  
 

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