Holzhof

... seit Oktober 2004

Holzhof

Ansprechpartner:
Elke Söhnchen 
Email: esoehnchen@hbw-wiehl.de 
Telefon: (0151) 25219950
 

Gähnfeld 10 
51674 Wiehl- Oberbantenberg

Telefon: (02262) 700 98 -92
Fax:     (02262) 700 98 -94
 

5 Wohnplätze mit individueller Alltagsbegleitung


5 Wohnplätze mit individueller Alltagsbegleitung

Die kleinste Wohneinheit des HBW bietet ein besonders therapeutisches Milieu

Menschen mit erhöhtem sozialen Unterstützungsbedarf


Menschen mit erhöhtem sozialen Unterstützungsbedarf

Eine kleine und übersichtliche Wohnstruktur macht individualisierte Begleitung von Alltagsabläufen möglich

Enge Zusammenarbeit mit den Nachbarhäusern


Enge Zusammenarbeit mit den Nachbarhäusern

Räumlich getrennt aber dennoch gut vernetzt, arbeiten die Wohnhäuser „Im Gähnfeld“ miteinander in guter Nachbarschaft

Das Haus

Das Haus wurde im Oktober 2004 bezogen. Es war zuvor ein Privathaus aus der 1950er Jahren, welches vom Verein erworben und aufwändig umgebaut wurde. Das Haus ist bedingt barrierefrei. Es ist für Menschen ohne körperliche Einschränkungen konzipiert.                
Es stehen 5 stationäre Wohnplätze als Einzelzimmer zur Verfügung. 

Die Wohnlage

Das Haus liegt in der Ortsrandlage und ist das letzte Haus einer kleinen Sackgasse. Es steht ein weitläufiges Grundstück, welches hauptsächlich aus großen Rasenflächen besteht, zur Verfügung. Der„Holzhof“ ist umgeben von Wohnhäusern die alle zur HBW GmbH gehören. Es gibt einen gesicherten Fußweg entlang der Schule und über eine Fußgängerbrücke nach Bielstein. Hier befinden sich alle Geschäfte für den täglichen, persönlichen Bedarf sowie das örtliche Freibad.

Ca. 250 m entfernt liegt das Schulzentrum Bielstein und die nächste Bushaltestelle der Linie 302. Das Begegnungszentrum unseres Trägers und ein Frühförderzentrum, sowie ein integrativer Kindergarten der AWO liegen in der unmittelbaren Nachbarschaft.

Im Ortszentrum von Oberbantenberg, ca. 1 km von hier, befindet sich eine Bäckerei, ein Blumenladen, ein Restaurant mit Kegelbahn und die evangelische Kirche. 

Es leben 5 Menschen mit geistiger Behinderung und hohem sozialen Integrationsbedarf im Holzhof. Alle Bewohner gehen wochentags von 8.00 Uhr - 16.00 Uhr in die BWO (Behinderten Werkstatt Oberberg) arbeiten. Vor und nach der Arbeit werden sie im Wohnhaus in allen lebenspraktischen Bereichen sowie ihrer Freizeit durch Pädagogen begleitet. Die Tagesstruktur orientiert sich an der Arbeitszeit der Bewohner.
Der Wohnbereich wird mit einem Kachelofen inklusive Ofenbank geheizt, dies schafft eine sehr gemütliche und wohlige Atmosphäre. Mit Hilfe der Bewohner/-innen des Holzhofes und durch ihre Arbeit in der BWO Waldgruppe wird das Brennholz beschafft 
Alle Eingänge (Haustür, Terrassentür und der rückwärtige Eingang) sind barrierefrei, das EG ist mit dem Rollstuhl eingeschränkt befahrbar. 

Bei verschiedenen Aufgaben begleiten uns die Bewohner je nach psychischer Verfassung bei den einzelnen Tätigkeiten. Alle anfallenden Arbeiten müssen durch die Mitarbeiter durchgeführt werden und die Bewohner unterstützen uns in kleinsten Schritten.
Z.B. Unkraut jäten, Hof fegen, Mithilfe beim Rasenmähen, Gartenfrüchte ernten und helfen bei der Verarbeitung, Brennholz aus dem Schuppen ins Haus holen, gemeinsame Autopflege.

Die Freizeitgestaltung ergibt sich aus den unterschiedlichen Interessen und Hobbies der Bewohner, wir versuchen, den Wünschen der Bewohner bestmöglich zu entsprechen. Manche führen einzelne Aktivitäten weitestgehend alleine aus, bei anderen Bewohnern bedarf es der intensiven Begleitung bei allen Freizeitangeboten.
Ausflüge, Aktivitäten usw. werden in Hausversammlungen oder im persönlichen Gespräch zwischen Bewohnern und Mitarbeitern besprochen und durch die Mitarbeiter organisiert.

Alle lebenspraktischen Aufgaben müssen in kleinsten Schritten durchgeführt und durch die Mitarbeiter/-innen begleitet werden. Die Möglichkeit zur Mithilfe orientiert sich an der individuellen Tagesform der Bewohner. 

Das Team setzt sich aus unterschiedlichen Qualifikationen zusammen: Sozialpädagogin, Erzieherin, Heilerziehungspfleger, Altenpflegerin. Diese begleiten die Menschen werktags von 6.30 Uhr - 8.30 Uhr und 15.30 Uhr bzw. 16 Uhr – 20 Uhr, an Feiertagen, bei Krankheit im Haus, am Wochenende und in den Urlaubszeiten von 9.00 Uhr -20.00 Uhr in Wechseldiensten. Zudem ist eine Nachtrufbereitschaft eingerichtet. Unterstützt wird das Team auch durch eine Hauswirtschaftskraft, eine Putzfrau und einen Hausmeister. 

Die pädagogische Arbeit orientiert sich an den Förderzielen, die gemeinsam mit den Bewohner/-innen bei persönlichen Interviews für den IHP formuliert werden.
Wie in alle stationären Häusern ermittelt sich der Betreuungsschlüssel mit dem das pädagogische Team die Bewohner/-innen begleiten kann, nach dem Metzlerverfahren.